Der BDP

Was ist denn das?

Für uns, die sich in diesem Verband engagieren und wohlfühlen, die im BDP ihre Vorstellungen von Freizeit, Arbeit, politischer Bildung und Kultur verwirklichen, sind diese drei Buchstaben ein gefüllter Begriff. Doch erklärst du das Kürzel mit „Bund Deutscher PfadfinderInnen“, erntest du garantiert eine der beiden Reaktionen: Ein Lächeln erhellt die Gesichter „Ahh, Pfadfinder“ oder angewidert verzogene Minen „Uuhh, Pfadfinder“. Beides zeigt, die Vorstellungen vom BDP passen nicht zu uns. Du musst zu einem mindestens kleinen Vortrag ausholen, sprichst von der Gründung des BDP 1949, von der Entwicklung zum „fortschrittlichen“ und „innovativen“ Jugendverband, der eine zentralistische und hierarchische Organisation von festen Mitgliedsgruppen ablehnt, was zum Ausstieg oder Rausschmiss aus der Weltpfadfinderorganisation geführt hat. Ein dickes Buch beschreibt die höchstspannende Geschichte dieses Verbandes, aber um den BDP kennen zu lernen ist es das Beste: Reinschnuppern und Mitmachen!

Was den BDP nach wie vor gut beschreibt sind Adjektive wie selbstbestimmt, antifaschistisch, antirassistisch, multikulturell, basisdemokratisch, unabhängig … aber eigentlich mit Worten gar nicht so leicht zu beschreiben.

Erstellt / Aktualisiert am 17. April 2013 um 13:08 Uhr